Artbestimmung:

Bett­wanzen -Parasit (Cimex Lectu­la­rius)


Vorkommen:

Welt­weit verbreitet, ganz­jährig in Wohn-, Arbeits- und Aufent­halts­be­rei­chen des Menschen, bevor­zugt in Schlaf­be­rei­chen, Hotel­zimmer, befallen gele­gent­lich auch Klein­säuger, Vögel und Hühner.

Sehr ortstreue Verstecke in Ritzen und Spalten an Betten Fußleisten, in Steck­dosen, unter Tapeten, hinter Bildern… Einschlep­pung meist passiv durch befal­lene Gebrauchs­ge­gen­stände (Reise­ge­päck, gebrauchte Möbel, Elek­tro­ge­räte, Hotel­über­nach­tungen, Bahn­reisen…)


Probleme:

Sehr unan­ge­nehmer lästiger Blut­sauger, über­steht selbst lange Hunger­phasen, bereits Larven und adulte Tiere saugen Blut, Bett­wanzen stechen in der Nacht unbe­merkt, Bett­wan­zen­stiche können zu inten­sivem Juck­reiz und Quaddel Bildung führen, sekun­däre bakte­ri­elle Infek­tion möglich, schwer zu erkennen da auch Haut­pus­teln und Blasen­bil­dung an den Einstich­stellen möglich, Unhy­gie­nisch durch Verkno­tungen am Bett, Geruchs­be­läs­ti­gung durch  Bett­wanzen möglich (Bitter­man­del­ge­ruch), werden oft spät erkannt, da gerade im Sommer oft Stiche mit Mücken­sti­chen verwech­selt werden, sehr klein, teil­weise Resis­tenz gegen­über Insek­ti­ziden


Lösung des Schädlingsproblems:

  • Gründ­liche Inspek­tion nötig
  • Versteck­mög­lich­keiten aufspüren, zugäng­lich machen und frei­legen
  • alle rele­vanten Bereiche einbe­ziehen
  • Hinweise zum Waschen und Entsorgen beachten
  • Behand­lung mit Heiß­dampf­ver­fahren