Dauerbeköderung (BuD): Viele Aussagen dazu sind derzeit verkürzt oder missverständlich. Entscheidend ist nicht nur ein Stichtag, sondern die konkrete Produktzulassung (SPC). Mausfrei setzt bereits heute auf Monitoring, Prävention und kontrollierte, bedarfsgerechte Maßnahmen – und verzichtet bewusst auf eine befallsunabhängige Dauerbeköderung.
Worum geht es? Bei der befallsunabhängigen Dauerbeköderung werden Rodentizide vorbeugend und dauerhaft eingesetzt, obwohl kein aktueller Befall nachgewiesen ist. Diese Praxis wird seit Jahren deutlich eingeschränkt und läuft perspektivisch aus.
Wichtig für die Praxis: Eine BuD ist nicht pauschal “sofort verboten” oder automatisch bis zu einem bestimmten Datum erlaubt. Zulässig ist eine Anwendung nur dann, wenn sie durch die Zulassungsbedingungen des konkret eingesetzten Produkts (SPC) abgedeckt ist. In der Übergangsphase spielen zudem Zulassungslaufzeiten und Aufbrauchsfristen eine Rolle.
Was genau hat sich geändert?
- Kein Automatismus mehr: Rodentizide sind zunehmend an Nachweis, Risikoabwägung und Dokumentation gebunden.
- BuD nur, wenn im SPC vorgesehen: Wenn die befallsunabhängige Dauerbeköderung im SPC nicht enthalten ist, ist sie nicht zulässig – auch dann nicht, wenn irgendwo ein Datum genannt wird.
- Neue Zulassungen ohne BuD: Bei neueren Produktzulassungen ist BuD häufig nicht mehr Bestandteil der Bedingungen – dann ist BuD für dieses Produkt sofort tabu.
- Mehr Pflichten: Dokumentation, Gefährdungsanalyse und ein nachvollziehbares Vorgehen sind in vielen Fällen zwingend.
- Fachbetriebspflicht: Maßnahmen mit Rodentiziden gehören in die Hände qualifizierter, zertifizierter Fachbetriebe.
Was bedeutet das konkret für Kunden?
- Mehr Kontrolle statt Dauer-Gift: Moderne Monitoringsysteme erkennen Befall früh und senken unnötige Wirkstoffausbringung.
- Transparenz: Dokumentation und Vorgehen sind nachvollziehbar – besonders wichtig für sensible Bereiche.
- Individuelle Risikobewertung: Entscheidend ist die Situation vor Ort (z. B. Hygienerisiko, Umfeld, Befallsdruck).
Wie reagiert Mausfrei darauf?
- Monitoring statt BuD: Wir setzen auf Kontrollpunkte und frühzeitige Befallserkennung.
- Digitale Echtzeit-Überwachung: Der Einsatz digitaler Emitter-Funkfallen ermöglicht die kontinuierliche Überwachung von Befallsaktivitäten in Echtzeit und ein gezieltes, zeitnahes Eingreifen – ohne vorbeugende Dauerbeköderung.
- Gezielte Maßnahmen statt Dauerbelastung: Wenn ein Einsatz nötig ist, dann bedarfsgerecht und zeitlich begrenzt im Rahmen der geltenden Vorgaben.
- Digitale Dokumentation: Rechtssicher, nachvollziehbar und bei Bedarf einsehbar.
- Umweltschonende Methoden: Mechanische Verfahren, Prävention und habitatbezogene Lösungen – bewusst ohne befallsunabhängige Dauerbeköderung.
Häufige Fragen unserer Kunden:
Gibt es noch Köderboxen?
Ja – häufig als Monitoring-/Kontrollstationen. Ob und wann ein Wirkstoffeinsatz zulässig und sinnvoll ist, hängt vom Befall, der Risikobewertung und den Zulassungsbedingungen (SPC) des eingesetzten Produkts ab.
Bin ich als Gewerbebetrieb betroffen?
Häufig ja – besonders in Lebensmittelbetrieben (Gastronomie, Hotellerie, Logistik) gelten strenge Anforderungen an Monitoring, Dokumentation und Hygieneabsicherung. Wir beraten Sie individuell und praxisnah.
Als Privatkunde betroffen?
Privathaushalte sind in der Regel nicht mit denselben Dokumentationspflichten konfrontiert wie Gewerbebetriebe. Wichtig ist trotzdem: Keine Selbstanwendung von Rodentiziden, sondern Beauftragung eines geprüften Fachbetriebs.
Vertrauen durch Fachkompetenz
- IHK-geprüfter Schädlingsbekämpfer
- Mitglied im Schädlingsbekämpfer Verband NRW e.V.
- Moderne, gesetzeskonforme Kontrollsysteme
Kontaktieren Sie uns – bevor es ein Problem wird
Ob Privathaushalt, Gastronomie oder Industrie: Wir zeigen Ihnen, wie moderne Nagerbekämpfung nach aktueller Rechtslage aussieht – effektiv, transparent, umweltbewusst.






